So wird's gemacht!

In dieser Rubrik findet ihr die wichtigsten Dinge, die jeder Messdiener wissen sollte. Etwas ausführlicher gibt es das Ganze auch nochmal in der bekannten Step by Step-Mappe.

 

Die St.-Johannes-Kirche


Grundriss unserer Pfarrkirche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.

Altar - Mittelpunkt der Eucharistiefeier; „Tisch“, an dem Brot und Wein zu Jesu Leib und Blut werden.

2.

Sakristei - Raum, in dem Priester und Messdiener ihre Gewänder la­gern, wo Kelche, Schalen und andere Utensilien aufbewahrt werden.

3.

Marienkapelle

4.

Columbakapelle - Nebnraum zur Kirche, der der Hl. Comlumba ge­weiht ist. Sie ist neben dem Hl. Johannes ein Patron unserer Kirche.

5.

Ambo - Von hier aus werden die Lesungen sowie das Evangelium vor­getragen und die Fürbitten gebetet.

6.

Osterkerze

7.

Rollstuhlgerechter Südeingang

8.

Orgelbühne

9.

Raum, in dem die Krankrentrage abgestellt ist.

10.

Beichtstuhl

11.

Beichtstuhl

12.

7-armiger Leuchter

13.

Tabernakel - Hier werden geweihte Hostien aufbewahrt. Der Taberna­kel ist das älteste Kunstwerk in der St.-Johannes-Kirche.

14.

Priestersitz

15.

Taufbrunnen

16.

Vortragekreuz für die Messdiener

 

 

Gebete, die jeder Messdiener kennen sollte


Vater unser im Himmel
geheiligt werden Dein Name. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.

Das Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott, den Vater den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, und an Jesus Christus seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; Er sitzt zur Rechten Gottes, des Allmächtigen Vaters, von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige, katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

Allgemeines Schuldbekenntnis
Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe. Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Engel und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn. Amen 

Ave Maria
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. ­Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Ehre sei dem Vater
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen. 

 

 

Sakramente

Die Taufe

Die Taufe ist das erste Sakrament. Sie führt hinein in die Gemein­schaft mit Gott, dem Vater und dem Sohn im Heiligen Geist. Durch die Taufe wird der Mensch ein Christ, er gehört zu Gott und zur Gemeinschaft mit Gott, das ist die Kirche. Kinder können auf Wunsch ihrer El­tern und Erziehungsberechtigten getauft werden: In der Kindertaufe. Wer alt genug ist und noch nicht getauft ist, kann auf Wunsch und nach einer Zeit der Vorbereitung getauft werden: In der Taufe Er­wachsener

Firmung

Gott kommt den Menschen in der Kraft des Heiligen Geistes zu Hil­fe. Im Sakrament der Firmung nimmt ein Christ Gott im Heiligen Geist in sein Le­ben hinein. Der Bischof spendet die Firmung, das Sakrament zur Stärkung und Festigung des Glaubens im Heiligen Geist.

Die Eucharistie (Kommunion)

Die Feier der Eucharistie ist Quell- und Höhepunkt des christlichen Lebens. Im Unterschied zu Taufe und Firmung wird dieses Sakrament nicht nur einmal, sondern immer wieder empfan­gen. Es ist das höchste aller Sakramente. In der Feier der Eucharistie danken wir Gott Vater im Heiligen Geist, dass er uns seinen Sohn Jesus Christus gesandt hat. Dieser Jesus hat in seinem Tod am Kreuz seinen Leib und sein Blut für alle Menschen hingegeben. Seine Lie­be war dabei so groß, dass er nicht im Tod geblieben, sondern auferstanden ist. Dadurch hat er uns alle von Sünde und Tod erlöst. In der Heiligen Messe wandeln sich – auch wenn wir das mit den Augen nicht äußerlich sehen können – durch die Worte des Priesters Brot und Wein in Leib und Blut Christi. Indem wir diese Gaben in der heiligen Kommunion empfangen, haben wir Anteil an der Erlösung, die uns ewigen Leben verheißt.

Das Sakrament der Versöhnung (Beichte)

Im Sakrament der Versöhnung ist es jedem Katholiken möglich, ge­machte Fehler und Sünden zu beichten, um durch den Dienst der Kirche mit Gott versöhnt zu werden. Nach einer wirklich bösen Tat, ist es für das Heil der Seele sogar notwendig, diesen Weg der Ver­söhnung einzuschlagen. Zudem gibt er Raum für eine befreiende Erfahrung von Vergebung.

Zum richtigen Empfang dieses Sa­kramentes gehören vier Schritte:

  • Die Einsicht in eigene Fehler und Sün­den (Reue)
  • Das Bekenntnis dieser Sünden vor einem Priester (in der Beichte)
  • Die Lossprechung von diesen Sünden durch den Priester (in der Beichte)
  • Ein Gebet oder eine gute Tat, die zeigt, dass einem die begangene Sünde leid tut und man neu anfangen will (Buße, die der Priester aufgibt)

Krankensalbung

Die Feier der Krankensalbung ist Zeichen der Hoffnung in schwe­rer Krankheit und Todesgefahr. Sie wird mit Krankenöl vorgenommen, das ein Priester auf die Stirn und die Hände des Kranken salbt. Sie will dem Kranken den Beistand Gottes spürbar machen, der in seinem Sohn Jesus Christus selber Krankheit und Kreuz auf sich genommen hat, gestorben und von den Toten aufer­standen ist. Zudem werden dem Kranken durch die Salbung alle lässlichen Sünden und Sündenstrafen erlassen.

 

Die Ehe

Bei der Hochzeit versprechen sich Mann und Frau, ein ganzes Leben in guten und schlechten Zeiten einander treu zu sein und diese Liebe an Kinder weiterzugeben. In dieser liebenden Ge­meinschaft einer Familie kommt etwas von der Liebe zum Ausdruck, die Gott selber zu uns Menschen hat. Daher ist die Ehe ein Sakrament, das Gott mit sei­nem Segen schützt und begleitet.

Weihe

Im Sakrament der Weihe werden berufene Männer zu Diakonen, Priestern und Bischöfen geweiht, um in Jesu Namen die Sakramente zu spen­den, in seinem Sinne die Kirche zu lei­ten, die Gläubigen zu lehren und ihnen zu dienen. 

 

Aufbau der Messe (zum Aufbau gibt es hier auch eine Powerpoint-Präsentation)

 

Einzug

Mit dem Einzug beginnt der Gottesdienst, Priester und Messdiener ziehen in die Kirche hinein.

Eröffnung / Be­grüßung

Der Gottesdienst wird in der Regel mit dem Kreuzzeichen begonnen. Ei­nige Gedanken zur Messfeier z.B. zum heutigen Festtag führen in den Gottesdienst ein.

Bußakt

Schuldbekenntnis

Kyrie

- Kyrie eleison, Christe eleison, Kyrie eleison - oder - Herr erbarme dich, Christus erbarme dich, Herr erbarme dich ­

Gloria

An Sonn- und Feiertagen preisen wir Gott mit einem Lobgebet oder einem entsprechenden Lied

Tagesgebet

Der Priester spricht ein Gebet

1. Lesung

Der Lektor ließt die erste Lesung (gewöhnlich aus dem AT)

Antwortgesang

Gemeindevers (Lied) zwischen den Lesungen

2. Lesung

Der Lektor ließt die zweite Lesung (gewöhnlich aus einem Brief eines Apostels)

Halleluja

Hallelujaruf

Evangelium

Der Priester liest das Evangelium vor.

Predigt

Der Priester legt die gehörten Texte aus dem Evangelium oder aus einer der Lesungen nochmals aus, damit wir sie besser verstehen, und danach leben können.

Credo

Glaubensbekenntnis

Fürbitten

Die Fürbitten werden vorgelesen (Priester und Lektor)

Gabenbereitung / Gabengebet

Zu Beginn des zweiten Teils der Messe werden der Altar, und die Gaben bereitet, Wein und Brot werden zum Altar gebracht.

Präfation (Vorwort)

Als „ Vorrede“ vor dem Hochgebet sagen wir Dank für das, was Gott getan hat. Dieses Lob- und Dankgebet beginnt mit einem Wechselgebet zwi­schen Priester und Gemeinde.

Sanctus

Dieses Gebet ist benannt nach dem lateinischen Wort für „Heilig“

Hochgebet

Im Mittelpunkt des Hochgebets steht die Wandlung von Brot und Wein. Jesus selbst ist in der Gestalt von Brot und Wein mitten unter uns.

Vaterunser

Das „Vater Unser“ wird gesprochen oder gesungen.

Friedensgruß

Der Friedensgruß wird in der Gemeinde ausgetauscht.

Agnus Dei

Als Vorbereitung auf die Kommunion singen oder beten wir das „Lamm Gottes“

Kommunion

Brot und Wein werden verteilt

Danklied

Danklied der Kommunion

Hinweise

Hinweise für die Gemeinde werden verlesen.

Schlussgebet

Der Priester betet das Schlussgebet.

Segen

Der Priester spricht das Segenswort.

Entlassung

Der Priester und die Messdiener ziehen wieder zurück zur Sakristei.