Das sind wir

Wir, das sind ungefähr 100 aktive Jungen und Mädchen aus der Pfarrgemeinde St. Johannes in Oelde im Münsterland. Woche für Woche helfen wir, die Gottesdienste in unserer Pfarrkirche feierlich zu gestalten.

Neben dem religiösen Teil veranstalten wir aber auch viele andere Aktionen: Normalerweise werden die jungen Messdienerinnen und Messdiener (MINIs) an einem Wochenende im Februar in unsere Gemeinschaft aufgenommen, nachdem sie zur Erstkommunion gegangen sind. 2014 konnten wir zwölf neue Mädchen und Jungen in unseren Reihen aufnehmen. Die MINIs haben wöchentlich mit ihren Leitern eine Gruppenstunde, in der sie Spiele machen oder auch von Zeit zu Zeit ihren Dienst in der Kirche üben können.

Nach fünf Jahren als MINI "befördern" wir unsere Messdiener zu OMIs. Ab diesem Zeitpunkt finden keine wöchentlichen Gruppenstunden mehr statt, sondern nur noch einzelne Aktionen. So machen wir zum Beispiel ab und zu eine Kanutour oder treffen uns an Weihnachten nach der Christmette in gemütlicher Runde im Paulusheim.

Mit den MINIs fahren wir jedes Jahr in ein Herbstlager, machen einen Ausflug im Sommer und veranstalten außerdem verschiedene kleinere Aktionen wie zum Beispiel "Wir warten auf das Christkind" am Heiligen Abend oder der Schwimm-, bzw. der Schlittschuhaktion.

Alle OMIs können schließlich Gruppenleiter werden und dadurch in die Leiterrunde kommen. In der Leiterrunde treffen wir uns an jedem ersten Freitag im Monat und besprechen die aktuellen Themen. Dort bereiten wir die meisten Aktionen vor und diskutieren aber auch über die Abläufe beim Dienen und andere Dinge. Außerdem führt die Leiterrunde einmal pro Jahr in eine andere Stadt, um dort Veranstaltungen zu planen oder auch einfach nur viel Spaß zu haben.

 

 

Seit Anfang 2014 gibt es auch eine Kooperation mit dem Ambrosius-Haus. Vier Menschen mit Behinderung dienen regelmäßig in den Sonntagsmessen. Gemeinsam mit mehreren unserer Gruppenleiter verrichten sie den Dienst am Altar. Außerdem treffen sie sich mit ihren Messdiener-Paten zu geselligen Abenden. Im Februar konnten sie zusammen mit Pastor Karl Kemper und damals Diakon Thomas Berger (heute Kaplan an St. Lambertus Ochtrup) ihre Messdiener-Aufnahme feiern. Kaplan Berger hatte während seines Diakonats die Kooperation mit dem Ambrosius-Haus initiiert, um Menschen mit Behinderung noch stärker in das Gemeindeleben mit einzubeziehen.