Lara Brüggemeier in den USA

Gruppenleiterin Lara Brüggemeier ist zurzeit in den USA. Der „Kasimir“ hat mit ihr über den Aufenthalt in den Vereinigten Staaten gesprochen. 

KASIMIR: Du bist nun seit Juli letzten Jahres in den USA. Wo und bei wem lebst du?

LARA BRÜGGEMEIER: Ja genau, ich bin seit Sommer in Belmont. Das ist ein Vorort von dem wunderschönen Boston an der Ostküste. Ich bin bei einer super lieben Familie untergebracht und passe hier auf vier Mädchen auf – zwei, vier, sieben und neun Jahre alt. Ich hab von jedem Alter etwas dabei!

KASIMIR: Wieso lebst du in einer amerikanischen Familie?

 

LARA: Ich habe mir eigentlich schon lange vorgenommen, dass ich gerne für ein Jahr nach Amerika möchte, um den richtigen „American-way-of-life“ kennenzulernen! Und da war das Leben als Au-pair eigentlich perfekt: Man lebt mitten in einer amerikanischen Familie, man verbessert sein Englisch um einiges und obendrauf verdient man noch ein bisschen Geld!

KASIMIR: Wie sieht denn ein normaler Arbeitstag in Boston aus?

LARA: Mein Arbeitstag ist schwer zusammenzufassen, ich habe keine genauen Zeiten in denen ich eingeteilt bin. In dieser Familie läuft alles flexibel. Das gefällt mir auch echt gut, denn dann bin ich hier nicht das Au-pair, sondern eher die große Schwester oder die Freundin. Ich stehe meistens um 6.30 Uhr auf und die Mädels machen sich, so gut es geht, alleine für die Schule fertig. Um 8.30 Uhr geht’s dann los in die Schule und für die Kleinste in die Spielgruppe. Gegen 13 Uhr holen wir die beiden Kleinen ab und die Großen kommen um 15 Uhr aus der Schule. Dann gibt es einen kleinen Snack – der in Amerika übrigens immer und überall dabei sein muss – und weiter geht’s zu den Aktivitäten: Schwimmen, Klavierunterricht, Karate, Girls Scout, Kunstunterricht, Indischer Tanz. So sieht eine Schulwoche bei mir in der Familie aus. Die Wochenenden sind sehr ruhig. Häufig unternehmen wir Tagestrips nach Boston oder in Museen. Das gefällt mir ziemlich gut, denn so sehe ich auch noch etwas von meiner Umgebung.

Zusammenfassend ist meine Woche trotz vier Mädchen also ziemlich entspannend. Ich fühle mich wirklich wohl hier in Belmont und versuche jetzt noch jeden Tag von meinen letzten Monaten zu genießen.

KASIMIR: Was unternimmst du, wenn du frei hast?

LARA: Vormittags gehe ich meistens ins Gym (Fitnessstudio) oder ich genieße einen ruhigen Vormittag zu Hause. Das Gym ist wirklich gut: es ist super groß, bietet tolle Kurse an und hat eine Sauna, einen Whirlpool und einen Pool inklusive. Wer würde da nicht gerne hingehen.

Am Wochenende mache ich immer etwas mit meinen Freundinnen. Da die Sonne und das warme Wetter jetzt endlich nach 6 Monaten kalten Winter in Boston angekommen sind, versuchen wir oft nach Boston zu fahren. Die Stadt ist wirklich schön! Sie hat einen schönen Park und tolle Einkaufsstraßen. Dort gibt es eigentlich immer was zu tun. Wenn das Wetter jetzt bald richtig schön wird, haben wir uns auch noch vorgenommen, für ein Wochenende an die Küste zu fahren!

KASIMIR: Ist das Essen in Boston wirklich so amerikanisch?

LARA: Gerade Boston ist sehr, sehr europäisch! Deswegen finde ich selber auch, dass das Essen nicht typisch amerikanisch ist. Klar, hier findet man auch jede Menge Fastfood, aber dennoch gibt es viele europäische Restaurants. Zum Beispiel gibt es in Boston ein Bezirk, der sich „Little Italy“ (Kleines Italien) nennt und dort reiht sich eine Pizzeria an die nächste. Man fühlt sich schon wirklich wie in Italien.

Mir ist jedoch in meinen letzten neun Monaten aufgefallen, dass hier das Essen immer noch extra bearbeitet wird. Das bedeutet frittiert, gebraten, gestampft, extra fettig... Hier werden nicht die einfachen Kartoffeln auf den Tisch gestellt, die müssen immer gebraten oder frittiert werden.

Ich persönlich denke, dass das typisch amerikanisch ist! Aber das Essen hier schmeckt mir an sich sehr gut. Meine Gastmutter ist vegetarisch und kocht auch viel mit Tofu und vegetarischen Würstchen. Wahrscheinlich hätte ich nicht so schnell in meinem Leben den vegetarischen Lebensstil ausprobiert, hier komme ich nicht drum herum. Das ist es, was ich an einem Auslandsjahr schätze – das Kennenlernen und Miterleben neuer Kulturen!

KASIMIR: Was wirst du vermissen, wenn du wieder nach Deutschland zurückkehrst?

LARA: Erst einmal freue ich mich wieder unglaublich auf Deutschland und auf das schöne Oelde!

Aber vermissen werde ich ganz bestimmt meine Gastfamilie und meine Freunde! Aber wahrscheinlich auch das lockere und entspannte Leben. Man ist hier ziemlich von der Familie abhängig und muss sich nach ihnen richten, aber dennoch hat man viele Möglichkeiten zum Reisen und Erkunden. Ich werde es auch vermissen, am Wochenende einfach mal in eine so schöne Stadt wie Boston zu fahren. Auch die Art der Amerikaner wird mir bestimmt fehlen. Sie sind wirklich freundlich und aufmerksam!

Aber ich werde es positiv sehen und froh sein, dass ich eine tolle Zeit in den Staaten hatte, denn sowohl von den schönen Zeiten, aber auch von den schweren Zeiten habe ich wirklich viel gelernt.

Zu meiner Gastfamilie werde ich mit Sicherheit noch weiter in Kontakt stehen und es war sicherlich nicht das letzte Mal für mich in Belmont und Boston!

Benedikt Alberternst

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