Interview zum Ausstand von Sarah Steiling und Christoph Krabus

„Eine unfassbar schöne Zeit“

Am Freitag, 6. September gaben Sarah Steiling und Christoph Krabus ihren Ausstand aus der Messdienergemeinschaft. Der „Kasimir“ hat mit den ehem. Sprecherteam-Mitgliedern (Sarah von 2010-2012, Christoph von 2006-2011) ein Interview geführt.

KASIMIR: Mit eurem Ausstand aus der Messdienergemeinschaft geht nun eine lange Ära zu Ende. Wie lange wart ihr Messdiener und wann wurdet ihr Leiter?

SARAH STEILING:  Ich bin seit 1999 Messdienerin und seit 2005 in der Leiterrunde.

 

CHRISTOPH KRABUS: In die Messdienergemeinschaft wurde ich 1997 aufgenommen. 2003 kam ich dann in die Leiterrunde. Also war ich insgesamt 16 Jahre lang Messdiener.

KASIMIR: Ihr habt lange über diesen Ausstand nachgedacht. Was hat euch letztendlich dazu bewegt aufzuhören?

SARAH:  Das ist richtig, wir haben wirklich sehr lange darüber nachgedacht und auch nachdem wir unsere Entscheidung verkündet hatten, haben wir immer wieder überlegt, es doch noch zu verschieben. Aber jetzt muss man den Weg freimachen für eine neue Generation und damit auch neuen Ideen und Schwung.  

CHRISTOPH: Das Alter. So langsam wird der Altersunterschied doch zu groß und es sollte Platz für neue gute Ideen geben.

KASIMIR: Unendliche Gruppenstunden, zahlreiche Aktionen und so einige Herbstlager habt ihr schon miterlebt. Was hat euch in eurer Zeit als Messdiener am besten gefallen?

CHRISTOPH: Die Hochämter gerade zu Ostern und Weihnachten waren immer etwas ganz besonderes für mich. Besonders gerne erinnere ich mich an meine erste Osternacht als Messdiener. In die dunkle Johanneskirche einzuziehen, ist schon etwas ganz außergewöhnliches. Außerdem erinnere ich mich immer gerne an die Herbstlager. 

SARAH:  Das erste Herbstlager als Betreuer war ein absolutes Highlight. Aber mindestens genauso so toll waren die Lager als Kind. Die erste Gruppenstunde mit meinen Gruppenkindern, als sie noch klein und süß waren. ;-) Ich könnte noch vieles, vieles mehr aufzählen… Es war einfach eine unfassbar schöne Zeit, die ich nie mehr missen möchte und für die ich dankbar bin wegen jeder einzelnen Erfahrung, die ich machen durfte.

KASIMIR: Beim Durchstöbern alter „Kasimir“-Ausgaben trifft man ständig auf eure Gesichter (s. S. 22-23). Das spiegelt einfach eure ständige Anwesenheit in der Messdienergemeinschaft wider. Was hat euch motiviert, immer mit so viel Freude dieses Ehrenamt auszuüben?

SARAH: Das Lächeln der Kinder, wenn es ihnen Spaß macht, an den Aktionen und Gruppenstunden teilzunehmen.

CHRISTOPH: Zu einem natürlich der Dienst am Altar, aber auch diese tolle Gemeinschaft, zusammen tolle Aktionen und Lager zu organisieren. Wenn dann die Minis auch noch Spaß bei diesen Aktionen haben, gibt es nichts Schöneres und man bereitet mit Freude die nächste Aktion vor.

KASIMIR: Sarah, als 17-Jährige erzählteste du der „Kasimir“-Redaktion, dass du fleißig an deinen Bauchmuskeln arbeiten würdest („Kasimir“-Ausgabe Nr. 83). Ist dies immer noch dein Ziel für die nahe Zukunft oder haben sich deine Pläne in den letzten Jahren verändert?

SARAH: Natürlich hat dies nicht geklappt. Mein innerer Schweinehund ist einfach zu groß. Daher nehme ich mehr so etwas wie „mehr Sport treiben“ schon gar nicht mehr vor. Ich mache lieber was dagegen und koche und backe viel. ;-)

KASIMIR:  Bei dir, Christoph, interessiert uns eher der Ursprung deines Spitznamens, denn schließlich wurdest du selbst beim letzten Messdiener-Elternabend als „Krabbi“ vorgestellt. Woher kommt denn nun dieser Name?

„KRABBI“: Das ist eine gute Frage, die ich selber gar nicht beantworten kann. Ich meine, dass dieser Spitzname seit dem Amelandlager 2005 an mir haftet und ich ihn wohl auch nicht mehr loswerde, was aber überhaupt nicht schlimm ist. 

KASIMIR: Nach eurem großen Engagement in der Messdienergemeinschaft bleibt euch nun sicher etwas Zeit für andere Aktivitäten. Was habt ihr mit dieser „ganzen Zeit“ vor?

SARAH: Es gibt natürlich noch einiges anderes, was man mit der Zeit machen kann, aber trotzdem werde ich wohl einige Zeit damit verbringen, an die Messdienergemeinschaft zu denken. Ansonsten werde ich wohl mehr oder weniger Zeit haben, um meinen Haushalt zu managen. ;-)

CHRISTOPH: Das wird sich dann zeigen… Langweilig wird mir mit Sicherheit nicht.

KASIMIR: Nun die beliebte Abschlussfrage: Welche drei Dinge würdet ihr auf eine einsame Insel mitnehmen?

SARAH: Eine Kuscheldecke, Streichhölzer und ein Rätselbuch.

CHRISTOPH: MP3-Spieler, Buch und Sonnenbrille.

Benedikt Alberternst

 

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